Die Beziehung zum Territorium war schon immer die Grundlage der Kultur der Menschen. Wir sind sehr schnell von einem nomadischen Leben, in dem man durch Jagd und das Sammeln dessen, was die Natur bot, überlebte, zu einer produktiven Realität übergegangen, die das Gebiet kontrolliert und ausnutzt.
Können wir diesen zivilisatorischen Wandel negativ betrachten?
Der Übergang von einer nomadischen zu einer sesshaften Gesellschaft ist auf Bevölkerungswachstum und den Bedarf an Nahrungsmitteln zurückzuführen, und gerade aus diesem Bedarf entstanden Landwirtschaft, Viehzucht und die ersten Formen städtischer Gebiete, in denen sich die Idee der Vorratshaltung und des Anhäufens von Ressourcen zu entwickeln beginnt. Um diesen ständig wachsenden Bedürfnissen gerecht zu werden, hat der Mensch die umgebende Natur verändert, anstatt sich ihr anzupassen, das Territorium zum Teil tiefgreifend umgestaltet und eine neue menschliche Figur angenommen, zivilisierter und weniger wild.
Gastronomische Zivilisation und die Verwendung von Getreide.
Was die Landwirtschaft betrifft, so begann die Verwendung von Weizen in Syrien und Palästina, später in Ägypten; die ersten Nachweise seiner Verwendung datieren um 2000 v. Chr. durch eine grobe Mahlung, aus der ein sehr grobes Mehl gewonnen wurde, das wie Polenta verzehrt wurde.
In diesem historischen Kontext besiegelt die mediterrane Gesellschaft diesen Übergang mit dem Anbau von Weizen, der grundlegend für die Entstehung eines der wichtigsten gastronomischen Produkte überhaupt ist: das Brot, das den Beginn der gastronomischen Zivilisation markieren wird.

Die legendären Ursprünge des Brotes.
Der Legende nach wurde das Brot von einer ägyptischen Sklavin erfunden, die bei verschiedenen Zubereitungen vergessen hatte, einige Fladen zu backen; durch eine besondere Gärung, verursacht von Hefen, die sich frei auf dem Teig abgesetzt hatten, entstand ein aufgegangenes, weiches Produkt.
Fest steht, dass das Brot den Anfang der Zivilisation und der kulinarischen Kultur darstellt.



